Foto von Cindy Wiegel auf "from moments to stories"

Tauschen, ausleihen, lesen

Bücherhäuschen

Täglich geöffnet von 10 bis 18:00 Uhr

Location Kontakt
Täglich geöffnet von 10 bis 18:00 Uhr

Worum geht's?

Seit dem 1. Februar 2024 bereichert eine Tauschbibliothek das kulturelle Angebot in Beelitz-Heilstätten – für Lesevergnügen mit Gemeinschaftssinn. Hier könnt ihr ganz einfach und unverbindlich Bücher ausleihen oder eigene Bücher abgeben. Gelesenen Schätze werden gegen neue literarische Entdeckungen eingetauscht. Maximal fünf gebrauchte Bücher dürfen auf einmal in die Tauschbibliothek gestellt werden. 


Standort und Betrieb

Wer betreibt das Bücherhäuschen?

Das Bücherhäuschen liegt zentral in Beelitz-Heilstätten neben dem neuen Rewe-Supermarkt, gegenüber der Bäckerei Exner, und ist in einem ehemaligen Einstiegshäuschen untergebracht. 

Betrieben wird die Tauschbibliothek durch unseren Verein. Ermöglicht wird die Büchertauschstation dank zweier Sponsoren: Die KW-Development hat die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes übernommen und die SKAJ Management GmbH stellt dem Verein die Fläche der Büchertauschstation zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. 



Für den Verein Quartier Beelitz-Heilstätten e.V. hat Papierrestauratorin Sarah Steemers die Verwaltung der Tauschbibliothek übernommen und kümmert sich ehrenamtlich um den Betrieb. Weitere helfende Hände sind jederzeit herzlich willkommen.

Unser Einstiegshäuschen

Mehr als eine Tauschbibliothek

Unsere Tauschbibliothek ist ein ehemals denkmalgerecht saniertes Einstiegshäuschen. Zehn solcher Häuschen sind in Beelitz-Heilstätten noch zu finden – mit mittlerweile ganz unterschiedlichen Nutzungskonzepten.



Die Geschichte hinter den Häuschen

Bereits beim Bau der Heilstätten im Jahr 1898 machten sich die Planer Gedanken darüber, wie Heizungs-, Dampf-, Strom-, Wasser- und Abwasserversorgung effizient geregelt werden könnten.

Im zentral gelegenen Quadranten C entstand das Heizkraftwerk, das sämtliche Gebäude der Anlage mit dem für Heizung, Küche, Wäscherei und therapeutische Anwendungen benötigten Dampf versorgte. Dieser wurde über ein weit verzweigtes Netz unterirdischer, begehbarer Kanäle verteilt – bei Distanzen von bis zu 1,5 Kilometern pro Leitung und insgesamt rund 12 Kilometern verlegter Dampfleitungen.

Um bei Reparaturen nicht jedes Mal Kabel und Rohre freilegen zu müssen, entstand ein unterirdisches Tunnelsystem: begehbar, wartungsfreundlich und in Stehhöhe gebaut.

Die kleinen Häuschen, von denen noch einige auf dem Gelände zu finden sind, dienten einst als Einstiegspunkte in dieses technische Rückgrat der Anlage. Über Wendeltreppen gelangten die Arbeiter in die Versorgungsgänge und konnten so die Gebäude und Quadranten unterirdisch erreichen.


Die Standorte der Einstiegshäuschen

Nutzung heute

Die Einstiegshäuschen zeichnen das Dorfbild und sind in fast allen Quadranten zu finden. Die meisten Häuschen sind Ruinen, einige wurden saniert und werden als Geräteschuppen oder Tauschbibliothek genutzt. Die Tunnelanlagen, die sich über ca. 2 km unter dem Ort erstreckten sind über die Häuschen nicht mehr zugänglich und zugemauert.

Wenn man sich noch heute einen Teil der Tunnelanlage ansehen möchte kann man dies im Baumkronen Pfad machen, indem man die Tunnelführung bucht.